08 Queenstown – wir kommen

Einen Schlafplatz zu finden ist oft ein totaler Krampf. Vor zwei Tagen hatten wir einen krassen Platz gesehen, also sind wir bei Nacht dorthin gefahren. Zu sehen war nicht viel, es handelte sich wohl schon wieder um ein privates Gelände. Und nach dem zweiten Schild „private property“, wobei wir an einem Haus mitten im Nirgendwo entlang gefahren sind, haben wir Respekt (oder Schiss ?) gehabt und sind umgedreht.

Auf gut Glück ging es also wieder durch die Pampa, an einem Fluss vorbei. Und dort haben wir dann angehalten, der Platz war auch recht cool. Robin hatte dort sogar eine Begegnung mit einem Opossum, welches ihn fast angesprungen hat, neben dem Van. Schön hat er geschrien!

Infos zum Opossum: diese wurden seinerzeit ausgesetzt, um die Hasenplage zu minimieren und sind inzwischen selbst zur Plage geboten: es gibt einfach viel zu viele, deswegen dürfen auch Fallen aufgestellt werden.

Der nächste Tag war sehr bewölkt, wir sind also wieder zu unserem alt bekannten Platz am See gefahren, wo wir am Abend vor dem Roys Peak waren.

Dort stellten wir fest, dass wir unsere Handtücher und Badehosen in der Sauna vergessen hatten.

Zunächst hieß es aber, den Van richtig platzsparend aufzuräumen, da wir am nächsten Tag Flo in Queenstown abholen wollten. Der hat ja ebenfalls Gepäck und das muss auch noch irgendwo hin. Dann haben wir also unsere Handtücher und Badehosen geholt, die waren inzwischen dort aufgehängt wurden und trocken :-D!

Und dann gings ab nach Queens Town.

Dort habe ich wieder DJ Set aufgenommen, es ist eine der besten Strecken Neuseelands. Angekommen in Queenstown sind wir wieder erst mal in die Bibo.

Leider habe ich inzwischen wieder Probleme mit meiner Achillessehne. Mein Fuß will nicht mehr so, wie ich will. Wahrscheinlich ist er von dem ganzen Wandern und ungewohnten Stress überdehnt. Also konnte ich nur noch ganz langsam laufen und habe mich zur Bibliothek geschleppt. Wir haben dort auf Flo gewartet, der nach 15 Minuten ankam.

Gemeinsam ging es zum Campingplatz, direkt am See in Queenstown.

Da kam dann zum ersten Mal das Zelt zum Einsatz, dass bislang in der Betty schon auf den Einsatz wartete.  Wir sind nun zu dritt unterwegs und passen nicht alle in Betty. Im Van können nur zwei Leute schlafen, einer muss also ins Zelt. Fahren können wir aber zu dritt, da es drei Sitzplätze gibt.

Robin muss also im Zelt schlafen, hat aber eine ISO Matte, einen Schlafsack und hat nicht gefroren.

Am Abend waren wir noch in der Stadt feiern, nachdem wir alles aufgebaut hatten, (ich blieb nüchtern und habe nur ein 0,0 % Heineken getrunken :-)). Wir waren in drei Bars und dem “Crew Club“, dort hat ein DJ aufgelegt, den ich total cool fand.

In der letzten Bar (Cowboys) hatten alle Cowboy Hüte auf, gespielt wurde coole alte Musik der 2010er. Auch wir haben noch ein Spiel gemacht (Curling) und sind am Abend dann zurück zum Campingplatz gefahren.

Nun also planen, was wir in den nächsten Tagen gemeinsam unternehmen wollen. Dazu mal wieder in die Bibliothek: Milford Sound… Bungee Jumping, es gab viel zu entscheiden.

Danach ging es zum „Ferg Burger“, eines der angesagtesten Geschäfte in Queenstown. Es hat ziemlich lange gedauert, so dass Flo und ich noch Wasser auffüllen, während Robin gewartet hat. Die Bürger waren der Hammer.

 

Für unsere Weiterfahrt haben wir uns dann noch den DOC Campsite Pass gekauft. Mit dem kann man über 200 Campingplätze aufsuchen, die Kosten betragen 195 $.

Noch schnell einkaufen, und dann ging es zum Campingplatz auf dem Weg zum Milford Sound.