13 Dunedin und die kleinsten Pinguine der Welt

Naja, es gibt sicherere, bessere Hostels, aber das UpTown-Hostel war zentral gelegen und kostete nur 9 Euro pro Person im 9-Bett-Zimmer. Es war ziemlich heruntergekommen, gab keine Fenster, aber es war seit einer Woche die erste Nacht im eigenen Bett und deshalb trotzdem fantastisch. Am Morgen des 13. September haben Flo und ich uns den Tunnelbeach und die steilste Straße der Welt angeschaut. Die Baldwin Street wird im Guinness-Buch der Rekorde als steilste Straße der Welt geführt. Die maximale Steigung der knapp 350 Meter langen Straße beträgt 1:2,86 (19,3° oder ca. 35 %).

Dort haben wir Omar aus Ägypten kennen gelernt. Der hat uns erzählt, dass es ein Tal mit versteinert Walknochen gibt. Und von dem haben wir auch den Tipp, einen Bungee-Sprung zu machen. Nach der Rückkehr haben Flo und ich erst mal was gegessen und dann einen Laden mit verschiedenen Steinen entdeckt.

Anschließend gab es eine Speights Brewery Tour mit Freundinnen von Rob (Cecilia, Russin, Kiwi), in 25 Minuten konnte man aus verschiedenen Bieren auswählen, die Führerin kam aus Dortmund. Es war ziemlich 😋.

Danach sind wir alle zu Cecilia gefahren und haben dort ein bisschen gefeiert, abends sind wir Lasertag spielen gegangen, es war ein super lustiger Abend. Flo, Rob und ich haben dort auch den Box-Automaten entdeckt und den ordentlich verdrossen. Nach dem Lasertag ging es wieder zu Cecilia und wir haben Pizza bestellt und Spiele gespielt. Per Uber (privates Taxi) ging es dann zurück ins Hostel.

Am Morgen des 14. September sind Rob und ich in eine Kletterhalle klettern gegangen. Flo konnte einfach den Steinladen nicht vergessen und hat sich währenddessen den lang ersehnten Lapislazuli-Ring gekauft. An diesem Abend haben Flo und ich uns entschlossen, eine Pinguin-Tour zu machen. Rob hatte die schon mal gesehen und wollte sich das Geld sparen.

Gesagt, getan: In der ersten halben Stunde haben wir einen Vortrag über die Entdeckung und Ansiedlung von Neuseeland gehört, anschließend sind wir runter an den Strand und haben dort auf die Pinguine gewartet. Die kommen erst nach Sonnenuntergang an den Strand, um dort zu schlafen/nisten/brüten. Es handelt sich um die kleinste Pinguinart der Welt, die sind nur circa 30 cm groß. Es ist die einzige Pinguinart auf Neuseeland. Und die waren extrem süß und haben lustige Geräusche gemacht. Immer eine Gruppe von circa zwölf Pinguinen lief vom Strand Richtung schützendes hohes Gras. Dort verstecken sie sich in ihren Höhlen.

Nach den Pinguinen haben wir uns mit Rob zum Essen getroffen und sind in ein türkisches Restaurant gegangen, es gab Köfte-Spieß, eine riesige Portion und total lecker. Anschließend verbrachten wir die letzte Nacht im Hostel.

Das Auschecken am nächsten Tag dauerte länger als geplant, wir wollten noch jede Menge Geschnetzeltes vorkochen und haben dabei gleich unsere nasse Matratze in der Küche getrocknet. Anschließend musste alles wieder in der Betty verstaut werden. Unsere nasse, frisch gewaschene Wäsche packten wir auch ein, da die Trockner im Hostel nicht funktionierten. Gleich nach der Ankunft am nächsten Zeltplatz haben wir sie dann auf einer selbst konstruierten 15 Meter langen Leine aufgehängt.