7. ein paar Kilometer Keppler Track – immerhin

Te Anau (in der Sprache der Māori „in einer Höhle rauschendes Wasser“) erkundeten wir nur aus dem Auto und statteten dem kostenlosen Vogelpark Punanga Manu o Te Anau einen Besuch ab.

Takahē

Die Bootsüberfahrt in Manapouri zur Insel (um dort zu wandern) hätte 35 $ pro Person gekostet; weil wir unser Mietauto rechtzeitig um 16:00 Uhr im 190 km entfernten Queenstown abgeben mussten, war das Risiko einer Verspätung einfach zu groß, sodass wir uns entschlossen, eine kurze Wanderung auf dem Kepler Track zurückzulegen.

Wir liefen also zumindest 3 km des berühmten Kepler Track, der ist eigentlich ein drei- bis viertägiger Wanderweg im Fiordland-Nationalpark auf der Südinsel Neuseelands und gehört zu den Great Walks. Der 60 Kilometer lange Rundweg führt an zwei der größten Seen der Südinsel vorbei, dem Lake Te Anau und dem Lake Manapouri. Wir liefen bis zu einer Hängebrücke, verspeisten unser Picknick direkt am Fluss und dann ging es zurück zum Auto und auf direktem Wege nach Queenstown zur Mietwagenstation.

Philip hatte sich inzwischen auch gemeldet und mitgeteilt, dass er nun Giovanna zum Flughafen bringt und uns dann in der Autovermietung aufsammelt. Gi’s Zeit in Neuseeland ist vorbei und sie fliegt heim – nach Brasilien. Da Queenstown nur einen recht kleinen Flughafen hat (immerhin trotzdem der viertgrößte Neuseelands), musste sie erst eine halbe Stunde vor Abflug einchecken, sodass sich der Abschied der beiden „hinzog“ und wir geduldig in und vor der Vermietung auf Philip warteten.

Nach 2 Stunden kam unser (vom Abschied sichtlich gezeichneter) Sohn mit Betty um die Ecke, ich durfte das Steuer übernehmen und unsere bevorstehende gemeinsame Rundreise begann mit der uns ja bereits bekannten Strecke Richtung Cromwell. Dort gab es beim Italiener eine (Trost-)Pizza, bevor wir unsere erste Nacht in Betty und Zelt in Cromwell auf dem (kostenlosen) Lowburn Harbour Camping Site verbrachten.