46. Auf in die Lüfte

Nach einem bilderbuchreifen Sonnenaufgang nutzten wir die vorhandene Picknickstelle für ein ausgiebiges Frühstück und ein paar Diktate (mit filmreifer Aussicht).

Foto aus dem „Bett“

 

so lässt es sich arbeiten
Matapouri Beach

Und natürlich mussten wir auch hier die Qualität des Wassers testen, bevor es an der Küste weiter ging Richtung Paihia.

ab in die Fluten

Eher zufällig stießen wir auf der Weiterfahrt Richtung Norden auf das Waro Limestone Scenic Reserve, ein Kalkfels-Landschaftsschutzgebiet, und marschierten eine Runde durch den frei zugänglichen Park, der von einer Kuhherde bewohnt wurde. In voreuropäischer Zeit nutzten die Maori die Felsen für kultische Zwecke und auch heute noch ist es ein heiliger Ort. Seit dem späten 19. Jahrhundert wurden die Felsen zu einem Anziehungspunkt für die Siedler und Touristen.

Und dann kamen wir nach Paihia; einst ein kleines Fischerdorf ist Paihia heute ein beliebtes Touristenziel.

Hafen Paihia

Es gibt jede Menge Angebote für Schiffstouren und andere Aktivitäten, ein sehr verkaufsfreudiger Mitarbeiter hat es dann auch tatsächlich geschafft, uns zu einem Hubschrauberflug zu überreden. Wir wussten nicht, ob wir dafür unsere Pässe benötigen und machten uns auf die Suche im Van. Doch alles Suchen nach Philips Gürteltasche samt Inhalt war vergeblich. Wir stellten Betty vollkommen auf den Kopf: nichts. Auf unseren Fotos versuchten wir herauszufinden, wann die Gürteltasche das letzte Mal „am Mann“ war. Es blieb eigentlich nur die Möglichkeit, dass sie im Dom liegengeblieben war. Über einige Umwege fanden wir die Telefonnummer des Vermieters heraus und nach einem Telefonat war klar, genau da lag sie. Zum Glück führt uns der Rückweg (fast) wieder dort vorbei und so wir werden sie in den nächsten Tagen wieder abholen.

Paihia

Die Bay of Islands zählt zu Neuseelands schönsten und artenreichsten Naturlandschaften. Die Bucht selbst ist ein unregelmäßig geformtes 16 km breites, 260 km ertrunkenes Talsystem und ein natürlicher Hafen. Es umfasst 144 Inseln und zahlreiche Halbinseln und Buchten.

Von oben betrachteten wir also die Bay of Islands.

Das sogenannte Hole in the Rock ist das Wahrzeichen der Bay of Islands und ist Ziel zahlreicher Bootsausflüge und Delfin-Touren. Das Hole in the Rock ist ein Loch im Sandsteinfelsen Piercy Island, das durch die starke Dünung entstanden ist. Das Naturdenkmal ist nicht nur ein beliebtes Postkarten- und Fotomotiv, sondern auch ein Spielplatz für Delfine und andere Meeresbewohner.

Hole in the Rock

Vor dem Flug hatten wir leckeres Ciabatta und Humus gekauft und verspeist, sodass wir zum Abendessen dann später nur noch eine Kleinigkeit brauchten.

Humus und Brötchen

Ein kurzer Abstecher führte uns noch zu den 27 Meter hohen Rainbow Falls in der Nähe von Kerikeri, ein Regenbogen war zwar nicht zu sehen, aber den Fußweg von gerade mal 100 Metern vom Parkplatz aus war es echt wert.

Beschilderung der Wanderwege
Rainbow Fall

Bei CamperMate hatten wir wieder einen (kostenlosen) Stellplatz direkt am Meer entdeckt. Den erreichten wir dann kurz vor Einbruch der Dunkelheit. Im Auto gab es zum Abendessen also mit Avocado belegten Toast.

Prosit

Außerdem schauten wir unseren Film zu Ende, bevor Philip im Dunkeln sein Zelt aufstellte und dann verbrachten wir eine weitere Nacht direkt am Strand unter sternklarem Himmel.

Stellplatz am Meer