17 Donuts und Riesenbäume … wenn die Erde bebt

Am Morgen des 19. September ging es wieder an den Wanaka Lake. Der hatte diesmal ebenfalls viel mehr Wasser als beim letzten Mal und sah deshalb noch toller aus.

Dann bin ich über den wunderschönen Lindis Pass gefahren. Das ist ein 971 m hoher Gebirgspass an der Grenze der Regionen Otago und Canterbury.

Anschließend haben wir Robs Auto am Lake Tekapo abgeholt, das hatte er dort während unserer Rundreise stehen lassen, da es ja nicht nötig war, mit zwei Autos rumzufahren. Nun konnten wir unsere ganzen Sachen auf zwei Autos verteilen. Nach einer Mittagspause haben wir dann eine relativ lange Strecke zurückgelegt, unser Ziel war Springfield. Wikipedia schreibt:

Für die Hilfe und Unterstützung für die Promotion zum Filmstart von The Simpsons im Juli 2007 spendete die amerikanische Filmgesellschaft 20th Century Fox der kleinen Stadt Springfield einen übergroßen angebissenen Doughnut aus glasfaserverstärktem Kunststoff.[7] 2009 wurde die Skulptur Opfer eines Brandanschlags, danach demontiert und nach drei Jahren durch einen über sechs Tonnen schweren Doughnut am 1. Juli 2012 ersetzt.[8][9] Die neue Skulptur hat eine Höhe von rund 4 m und wurde aus Beton und Stahl konstruiert.

Dort fanden wir dann auch unseren Campingplatz für die Übernachtung, allerdings gab es hier kein Netz.

Der nächste Morgen startete klassisch mit leckerem Frühstück, frisches Obst, Joghurt … Und auf einmal bebte die Erde. Später haben wir gelesen, dass das Erdbeben eine Stärke von 5,6 hatte. Wir haben es ca. 6 Sekunden gespürt. Wir dachten zuerst, jemand wackelt am Tisch, man kann das Gefühl gar nicht beschreiben. Wir waren insgesamt 55 km vom Epizentrum entfernt.

Der 20. September war ein ziemlich heißer Tag. Wir entschlossen uns, erst einmal zum big tree/redwood zu fahren. Das ist 1000 Jahre alter Baum. Dieser war 32 Meter hoch und 8,4 Meter im Umfang.

Danach sind wir zu einer recht krassen Wanderung aufgebrochen.

Der Weg führte durch übelstes Dickicht, es war fast kein Weg erkennbar. Außerdem war es wahnsinnig steil. Unterwegs haben wir erst einmal eine Peanut butter jelly Pause eingelegt.

Danach machten wir uns auf dem Rückweg. Aufgrund übelst verrückter Baustellen mussten wir eine Umfahrung über eine Wiese nehmen. Irgendwann kamen wir dann spontan an einem Fitnessstudio vorbei und die Chance auf eine Trainingseinheit zwischendurch nahmen wir natürlich gleich mit.

Wir hatten uns während der Fahrt einen Campingplatz ausgesucht, der sich am Ende aber leider als verschlossen herausstellte. Nur mussten wir also einen anderen suchen und haben zum Glück auch einen gefunden. Dort sind überall Lichter angegangen, es sah ein bisschen aus wie Weihnachten.